René Hobusch (FDP): „Stadtplanung läuft Entwicklungen hinterher“

René Hobusch, Fraktionsvorsitzender der Freibeuter im Leipziger Stadtrat, kritisiert die Organisation im Dezernat Stadtentwicklung und
Bau unter Führung von Baubürgermeisterin Dubrau: „Aktuell krankt das Dezernat Dubrau an drei nicht besetzten Amtsleiterposten, einem hohen Krankenstand und offenen Stellen. Die Zustände werfen zu recht Fragen über die Arbeitsfähigkeit im Hause Dubrau auf. Mehr als 70
unbearbeitete Bebauungspläne und lange Bearbeitungszeiten bei Bauanträgen stehen im Widerspruch zur wachsenden Stadt.“

„Wir müssen aufpassen, dass wir durch das Nichtfunktionieren des Dezernats den positiven Drive der Stadt nicht abwürgen. Wieder läuft
die Stadtverwaltung den Entwicklungen in unserer Stadt nur hinterher“, so der Freidemokrat Hobusch mit Blick auf die nun anstehende Neuorganisation der Stadtplanung vor dem Hintergrund der Wachstumsprognose.

Rede und Antwort zur Überlastung von Mitarbeitern im Amt für Bauordnung und Denkmalpflege und dem Rückstand bei der Bearbeitung von
Bauanträgen steht Bürgermeisterin Dubrau den Freibeutern in der Ratsversammlung am 31. Januar 2018.

Die Anfragen VI-F-05336 und VI-F-05337 finden Sie anbei sowie unter folgenden Links:

Krankenstand und Überlastungsanzeigen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Amt für Bauordnung und Denkmalpflege

Bearbeitungszeiten von Bauanträgen durch die Stadt Leipzig

Eine Antwort auf „René Hobusch (FDP): „Stadtplanung läuft Entwicklungen hinterher““

  1. sehr geehrter Herr ,
    ich bin seit den 90-iger Jahren als Immobilienmakler auch in Leipzig tätig. Leider sind mir die gleichen Probleme, welche Sie in Ihrer morgigen Anfrage zur Sprache bringen, auch begegnet.
    Anfragen zur evtl. Erstellung von B-Plänen wurden abgelehnt, obwohl die Flächen im Flächennutzungsplan enthalten sind wurden mit Scheinargumenten abgelehnt. Ein Argument war, dass es genug Baugrundstücke in Leipzig vorhanden sind.
    Ich habe den Eindruck, dass die Arbeitsweise im Stadtplanungsamt im völligen Widerspruch zu den Aussagen von Frau Dubrau und Herrn Jung stehen.
    Die Arbeitsweise des Amtes hat sich seit den 90-iger Jahren rapide verschlechtert. Ich bin der Meinung, dass eine Umstrukturierung im Stadtplanungsamt nicht ausreicht, wenn dort nicht ein „neues Denken“ einzieht.
    Sollten Sie für Ihre Arbeit genauere Informationen benötigen, stelle ich Ihnen diese gerne zur Verfügung.
    Bitte verstehen Sie meinen Kommentar nicht so, dass ich nur meine privaten Interessen durchsetzen will. Das Amt trägt durch seinen Arbeitsstil zur Verknappung an Baugrundstücken und damit zur Preisteigerung dieser entscheidend bei.
    wenn Sie mir einen Rat geben können, wie ich Bewegung in mein Vorhaben bringen kann, würde ich freuen.
    mfG W.Praßler

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