Stadt Leipzig vs. Connewitz

Grafitti

Anfrage:

Seit einiger Zeit wechseln sich die Stadt Leipzig und Sprayer damit ab, die offiziell zur Besprühung freigegebene Graffiti-Fläche am Streetballplatz Connewitz aus unterschiedlichen Motiven heraus zu gestalten. Sprayer bringen den Schriftzug „no cops“ an und die Ordnungsbehördenmitarbeiter überdecken ihn einfarbig.

Wir fragen hierzu:

  1. Wie steht es derzeit bzw. wer liegt aktuell vorn, d.h. wessen Werk zeichnet aktuell das Bild der streitgegenständlichen Wandfläche?
  2. Wie oft ist eine weitere Übermalung des Schriftzugs durch die Stadt geplant?
  3. Welchen Tatbestand erfüllt die Aussage „no cops“, der zur konsequenten Übermalung führt?
  4. Welche Kosten sind für die bisherigen Übermalungen bezifferbar?
  5. Wie viele und welche (Aufgabenbereich) Mitarbeiter und ggf. externe Dienstleister sind in der Bearbeitungskette zwischen Sichtung des Schriftzugs, dessen Übermalung und Sichtung des erneut angebrachten Schriftzugs involviert?

Anfrage im Allris

Hobusch (FDP): „Ich kann mir ganz gut ein Naturkundemuseum auf dem Leuschner-Platz vorstellen“

Ich kann mir ganz gut ein Naturkundemuseum auf dem Leuschner-Platz vorstellen

Pressemitteilung:

Nach der Empfehlung der Stadt Leipzig an den Stadtrat, von dem Vorhaben des Naturkundemuseums auf dem Gelände der Baumwollspinnerei Abstand zu nehmen, denkt der FDP-Stadtrat René Hobusch bereits in Alternativen:

„Ich kann mir durchaus ein Naturkundemuseum auf dem Leuschner-Platz vorstellen“,

so René Hobusch, der die Fraktion Freibeuter im Kulturausschuss vertritt. Er verweist auf die Vorteile des Standorts:

„Kein einzelnes Gebäude für das Naturkundemuseum, sondern eine städtebauliche Antwort auf die Anforderungen einer wachsenden Stadt, die im Bewusstsein ihrer Flächenknappheit Kultur mit Arbeiten und Wohnen in einem multifunktionalen Gebäude vereint, könnte die Lösung sein.“

Auch die verkehrliche Anbindung sieht der Freidemokrat Hobusch als schlagendes Argument:

„Der Leuschner-Platz ist vom PKW bis zur S-Bahn mit allen Verkehrsmitteln ausgezeichnet zu erreichen. Gelder für eine neu zu schaffende Anbindung an den ÖPNV, wie es am Standort Baumwollspinnerei erforderlich gewesen wäre, könne die Stadt so einsparen.“

Hobusch verwies darauf, dass seitens der Freidemokraten bereits beim Grundsatz- und beim Planungsbeschluss zur Halle 7 erhebliche Zweifel an den geschätzten Kosten von 10 Millionen Euro bestanden:

„Die Halle 7 war ein reizvoller Standort für ein Naturkundemuseum in einem hippen, urbanen Umfeld, das mehr ist, als ein Heimatmuseum. Denken wir angesichts der neuen Situation mit den Leipzigerinnen und Leipzigern noch einmal nach, was uns ein modernes Naturkundemuseum wert ist und wo der richtige Standort sein kann.“